Kommunale Entwicklungsplanung

Das Programm „NRW bewegt seine Kinder – Bewegte Kindheit und Jugend in Nordrhein-Westfalen“ benötigt für die örtliche Umsetzung und Steuerung personelle, strukturelle und konzeptionelle Grundlagen. Die flächendeckend vorhandenen Bildungspartner einer kommunalen Bildungslandschaft für Kinder und Jugendliche sind neben der Schule die Jugendhilfe und der organisierte Sport. Im Gegensatz zum (gemeinwohlorientierten) Kinder- und Jugendsport arbeiten Schule und Jugendhilfe auf der Basis von Leistungsgesetzen, die sie zur wechselseitigen Zusammenarbeit verpflichtet. Was die Unterstützung der Kooperation von Sportvereinen mit Kindertagesstätten/Kindertagespflege und Schulen im kommunalen Setting angeht, ergibt sich dagegen ein uneinheitliches Bild. Es gibt bei den Stadt- und Kreissportbünden zurzeit keine einheitliche Struktur, die die Gesamtsteuerung aller Schwerpunkte des Programms „NRW bewegt seine Kinder“ auf kommunaler Ebene leisten könnte. Außerdem ist noch weitgehend unklar, wie eine Beteiligung bzw. Mitwirkung der Fachverbände vor Ort geschehen kann. In den Bünden übernehmen zum Teil die Koordinierungsstellen aus den verschiedenen Handlungsprogrammen der sportlichen Kinder- und Jugendarbeit (z. B. Koordinierungsstelle Ganztag, Bewegungskindergarten, schwer mobil) eine Vernetzungsfunktion, die dann jedoch an das jeweilige Programm gebunden ist.

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